| Home / Lieferprogramm / Mischer / Pressmischer / Vakuumbeschickung | ||
| VAKUUMBESCHICKUNG | ||
Allgemeines
|
||
|
Die Pressmischervakuumbeschickung ist eine weitere Entwicklung der Pressmischer – Technologie und dient zur Einbringung von pulverförmigen Komponenten in den Mischraum unter Vakuum. Insbesondere beim Einsatz von Pulvern mit geringem Schüttgewicht ergeben sich dabei besonders große Vorteile für den Betreiber, erst recht dann, wenn große Mengen solcher Pulver eingemischt werden sollen. Mit diesem PM – Beschickungssystem gelingt es unter Vakuum den Feststoff in die Flüssigvorlage zugeben, d.h. im Moment des Zusammentreffens erfolgt die unmittelbare Benetzung unter Luft- bzw. Gasabschluss, wodurch eine bessere Benetzung erreicht werden kann und Gaseinschlüsse, die durch die Feinstverteilung des Trägergases entstehen , vermieden werden können. |
||
|
||
| Es erübrigt sich darauf hinzuweisen, dass eine Evakuierung der fertigen Masse nach Fertigstellung der Mischung in den meisten Fällen unterbleiben kann, sofern nicht durch z.B.: chemische Reaktion gasförmige Stoffe während der Mischung entstehen, die abgesaugt werden müssen. | ||
Funktionsweise
|
||
|
Die Trockenstoffe werden aus Silos oder als Sackware in das Vakuum – Rührwerk eingefördert, das auf Wiegezellen gelagert ist. Dieses Vakuum – Rührwerk ist mit verschiedenen Zusatzeinrichtungen bestückt, die es ermöglichen, das Pulver unter Bewegung zu entlüften. Insbesondere bei vorbehaltenen Rohstoffen, die zum Beispiel vor Zugabe noch einem Trocknungsprozess unterzogen werden müssen, können diese von dort auch unter Vakuum in das PMVB gefördert werden, so dass zwischen Trocknung und Einmischung jeder Luft (Feuchtigkeits-)zutritt vermieden wird. Rührgeschwindigkeit unter Dauer der Evakuierung hängen weitgehend von den Eigenschaften der Pulver ab, und wird werksseitig nach diversen Basistests mit den uns vom Kunden zur Verfügung gestellten Rohstoffen eingestellt. Die Auslegung des Nutzinhaltes und der Leistungen de einzelnen PMVB – Komponenten erfolgt aufgrund der Datenblätter und der Verfahrensweise der gesamten Mischprozesses. Während der Evakuierung im PMVB können am Mischer beliebige Operationen durchgeführt werden, wie z.B. Zugabe der Flüssigkomponenten, Vormischungen oder Heiz – Kühl Prozesse. Vor Beginn der PMVB werden Mischer und PMVB auf annähernd gleiches VA – Niveau eingestellt und laufend daraufhin überprüft. Jetzt werden die Verbindungsstellen geöffnet (Vakuumschleuse), und die stufenlos regelbare Vakuum – Fördereinrichtung aktiviert. Entspricht die Fördermenge jener Menge, die vom Pressmischer in der Zeiteinheit eingearbeitet werden kann, dann arbeitet das System optimal. |
||
Vorteile
|
||
| Erhöhung der Leistung | ||
| Bei der herkömmlichen Art Pulver in den Pressmischer einzusaugen war es immer notwendig eine entsprechende Menge „Transportgas“ mitzunehmen (meist Luft oder N2). Das bedeutet, dass nach jedem Ansaugvorgang zuerst die und anschließend die (auch) eingemischte Luft (Gas-)menge wiederum herausgesaugt werden musste. Die Einbringung insbesondere von Pulvern geringer Schüttdichte musste daher in mehreren Takten vorgenommen werden. Die Zeitersparnis durch PMVB ist gerade in diesen Fällen beträchtlich. | ||
| Leichtere Dispergierung | ||
| Bei den meisten pulverförmigen Rohstoffen erfolgt die Benetzung unter Vakuum wesentlich effektiver. Die Dispergierung „ohne Luftpolster“ ergibt besseres Benetzungsverhalten und intensivere Scherung. | ||