SCHEIBENFORMEN
Form A

 Standardform für einen weiten Viskositäts- und Drehzahlbereich
 gute Dispergierleistung durch steile Zahnflanken
 gute Umwälzung des Mischgutes
 wegen der relativ geringen Zähneanzahl auch bei höheren Viskositäten einsetzbar
Form B

 für schonende Mischung vorwiegend niederviskoser Produkte
 wenige Zähne mit geringer Höhe bringen wenig Scherung in das Mischgut
 für höhere Viskositäten nicht geeignet
 für Umfangsgeschwindigkeiten von 15 bis 30 m/sec einsetzbar
Form D

 durch speziell Formgebung und geringe Zähnezahl für mittlere bis hohe Viskositäten geeignet
 geringe Dispergierleistung im niederviskosen Bereich
 gute Materialumwälzung bei hochviskosen Produkten
 auch für geringe Umfangsgeschwindigkeiten (5 bis 15 m/sec) einsetzbar
 schonende Einmischung von Fasern und grobkörnigen Füllstoffen
 relativ geringer Leistungsbedarf
Form G

 in Laufrichtung angeschrägte Zahnflanken
 gute Dispergierleistung
 hohe Mischleistung
 Standardscheibe zum Einmischen von Füllstoffen in Flüssigkeiten im nieder- bis mittelviskosen Bereich
Form H

 große Zahnhöhe und hohe Zähneanzahl
 hohe Scherwirkung
 sehr gute Dispergierleistung bei mittelviskosen Produkten
 für höhere Viskositäten und Drehzahlen nur bedingt einsetzbar, da Gefahr der örtlichen Überhitzung
Form K

 Kombinationsscheibe für bessere Mischleistung
 geringe Erwärmung des Produktes
 Einsatzbereich bis zu höchsten Viskositäten
Form P

propellerähnliche Zahnform
große Produktumwälzung vor allem in axialer Richtung
wird vor allem als zweite Scheibe an einer Welle eingesetzt wenn eine Scheibe zur Produktumwälzung nicht ausreicht
Form T (Turbinen-Doppelzahn-Scheibe)

Doppelscheibe mit Leitblechen für extreme Umwälzung
Einsatzbereich bis zu höchsten Viskositäten
 gravierende Verbesserung des Mischverhaltens
 verbessertes Einzugsverhalten von Füllstoffen
Rührscheiben für Labormischer

kleinste Durchmesser
alle gängigen Nabenaufnahmen
Sonderformen für neue Anwendungen möglich